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Funktions­diagnostik in der KIEFER­ORTHOPÄDIE LANG in München

Hilfe bei Cranio­man­di­bu­lären Dysfunktion (CMD)

Wenn Sie unter Kiefer­knacken, Verspan­nungen im Nacken- und Schul­ter­be­reich oder chroni­schen Kopfschmerzen können diese Symptome auf eine Fehlfunktion des Kiefers hinweisen, die oft mit einer Cranio­man­di­bu­lären Dysfunktion (CMD) verbunden ist. Eine CMD entsteht, wenn das Zusam­men­spiel zwischen Kiefer­gelenk, Kaumus­ku­latur und Zähnen gestört ist. Dies kann nicht nur Schmerzen im Kiefer­be­reich verur­sachen, sondern sich auch negativ auf den gesamten Körper auswirken.

In der KIEFER­ORTHOPÄDIE LANG in München bieten wir eine umfas­sende Funktions­diagnostik an, um die Ursache Ihrer Beschwerden zu identi­fi­zieren und eine gezielte Therapie einzu­leiten. Unser Ziel ist es, Ihre Beschwerden zu lindern und eine gesunde Kiefer­funktion wieder­her­zu­stellen.

Was ist Funktions­diagnostik?

Die Funktions­diagnostik ist ein spezi­elles Unter­su­chungs­ver­fahren, bei dem wir die Bewegungen und Funktionen Ihres Kiefers genau analy­sieren. Dabei betrachten wir nicht nur das Kiefer­gelenk selbst, sondern auch die umlie­genden Struk­turen wie Muskeln, Bänder und Zähne. Durch diese ganzheit­liche Betrachtung können wir feststellen, ob eine Fehlstellung oder Fehlfunktion des Kiefers vorliegt, die Ihre Beschwerden verur­sacht.

Wann ist eine Funktions­diagnostik sinnvoll?
  • Kiefer­knacken oder ‑schmerzen
  • Einge­schränkte Mundöffnung
  • Chronische Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verspan­nungen im Nacken- und Schul­ter­be­reich
  • Tinnitus (Ohrge­räusche)
  • Abnutzung der Zähne durch nächt­liches Zähne­knir­schen (Bruxismus)
Ablauf der Funktions­diagnostik
  1. Anamnese und klinische Unter­su­chung: In einem ausführ­lichen Gespräch erfassen wir Ihre Beschwerden und unter­suchen Ihren Kiefer sowie die Kaumus­ku­latur manuell.
  2. Instru­men­telle Funkti­ons­analyse: Mit Hilfe eines Gesichts­bogens analy­sieren wir die Bewegungen Ihres Kiefers und die Belastung des Kiefer­ge­lenks.
  3. Bildge­bende Verfahren: Bei Bedarf setzen wir Röntgen­auf­nahmen oder 3D-Bildgebung ein, um die Struk­turen des Kiefer­ge­lenks genau zu beurteilen.
  4. Diagnose und Thera­pie­planung: Basierend auf dem Befund stellen wir die Diagnose und entwi­ckeln einen Thera­pieplan, der die Ursache ihrer Beschwerden adres­siert.

Thera­pie­mög­lich­keiten bei CMD

Nach der Diagnose stehen uns verschiedene Thera­pie­op­tionen zur Verfügung, um Ihre Beschwerden zu lindern und die Funktion Ihres Kiefers wieder­her­zu­stellen. Eine der häufigsten und effek­tivsten Methoden ist die Anpassung einer indivi­du­ellen Aufbiss­schiene.

Aufbiss­schiene (Okklu­si­ons­schiene)

Eine Auffbiss­schiene entlastet das Kiefer­gelenk und entspannt die Kaumus­ku­latur.

Vorteile:

  • Reduziert Schmerzen und Verspan­nungen.
  • Schützt die Zähne vor weiterem Abrieb durch Zähne­knir­schen.
  • Entkoppelt den Biss und verschafft dem Unter­kiefer dadurch Bewegungs­freiheit.

Nachteil:

  • Keine Korrektur des Fehlbisses. Ist dieser ursächlich für die Beschwerden, so ist häufig eine aktive kiefer­or­tho­pä­dische Behandlung angezeigt.

Weitere Thera­pie­op­tionen:

Bei KIEFER­ORTHOPÄDIE LANG beraten wir Sie gerne ausführlich zu den weiter­füh­renden Thera­pie­op­tionen, um Ihr Leiden zu mindern. Dies kann unter anderem Physio­the­rapie, medika­mentöse Behandlung, weiter­füh­rende Kiefer­or­tho­pä­dische Behand­lungen oder der Einsatz von Botuli­num­toxin sein.

Warum ist eine frühe Diagnose wichtig?

Eine unbehan­delte CMD kann nicht nur zu chroni­schen Schmerzen führen, sondern auch weitere gesund­heit­liche Probleme verur­sachen, wie:

  • Tinnitus (Ohrge­räusche)
  • Schwindel
  • Rücken­schmerzen
  • Schlaf­stö­rungen

Durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können wir verhindern, dass sich die Beschwerden verschlimmern und auf andere Bereiche des Körpers auswirken.