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Mini-Pins

Innovative Veran­kerung für optimale Zahnbe­we­gungen

Symbolbild: Kieferorthopädischer Mini-Pin (erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz)

Mini-Pins sind kleine, biokom­pa­tible Schräubchen, die in der Kiefer­orthopädie als zusätz­liche Veran­kerung zum Einsatz kommen können. Die Mini-Pins ermög­lichen gezielte und kontrol­lierte Zahnbe­we­gungen und elimi­nieren unerwünschte Gegen­kräfte. Somit sind Zahnbe­we­gungen möglich, die nur mit einer festen Zahnspange nicht immer reali­sierbar wären. Die Mini-Pins kommen eher bei komplexen Fehlstel­lungen zum Einsatz und lassen sich mit einer festen Zahnspange oder mit Alignern kombi­nieren.

Wie funktio­nieren Mini-Pins?

Die Mini-Pins werden minimal­in­vasiv (unter lokaler Betäubung) in den Kiefer­knochen einge­setzt und dienen als feste Anker­punkte. Über sie können Zähne gezielt in die gewünschte Position bewegt werden, ohne dass andere Zähne als Veran­kerung dienen müssen. Dies ist besonders vorteilhaft, da so unerwünschte Neben­be­we­gungen vermieden werden.

Einsatz­ge­biete von Mini-Pins

Mini-Pins kommen in verschie­denen kiefer­or­tho­pä­di­schen Behand­lungen zum Einsatz, darunter:

  • Verbes­serung der Bisslage: Bei Überbiss, Unterbiss, Tiefbiss, offenem Biss oder Kreuzbiss
  • Effiziente Behandlung von Engständen: Wenn Zähne aufgrund von Platz­mangel im Zahnbogen nach hinten verschoben werden müssen, kann das Ziehen der kleinen Backen­zähne (Prämo­laren) dank Mini-Pins verhindert werden.
  • Unter­stützung bei der Vorbe­reitung für spätere Implan­tation: Mini-Pins eignen sich, um Zähne in die gewünschte Position zu bewegen, sodass eine Lücke ausrei­chend groß wird für eine spätere Implan­tation.
Vorteile von Mini-Pins
  • Präzision: Die gezielte Kraft­über­tragung ermög­licht milli­me­ter­genaue Zahnbe­we­gungen.
  • Effizienz: Die Behandlung wird beschleunigt, da unerwünschte Zahnbe­we­gungen vermieden werden.
  • Minimal­in­vasiv: Der Eingriff ist schnell durch­ge­führt und verur­sacht in der Regel so gut wie keine Beschwerden.
  • Biokom­pa­ti­bi­lität: Die Schrauben bestehen aus hochwer­tigem Titan und sind gut mit dem Knochen und der Mundschleimhaut verträglich.
Ablauf der Behandlung mit Mini-Pins
  1. Planung: In der KIEFER­ORTHOPÄDIE LANG in München erstellen wir eine detail­lierte Diagnose und planen die Positio­nierung der Mini-Pins mithilfe von Röntgen­bildern und 3D-Scans.
  2. Einsetzen: Die Mini-Pins werden unter lokaler Betäubung in den Kiefer­knochen einge­setzt. Das Einsetzen des Mini-Pins dauert nur wenige Sekunden.
  3. Behandlung: Die Zahnspange oder andere kiefer­or­tho­pä­dische Geräte werden an den Mini-Pins befestigt, um die gewünschten Zahnbe­we­gungen zu erreichen.
  4. Entfernen: Nach Abschluss der Behandlung werden die Mini-Pins einfach wieder entfernt.